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Ratgeber Eierstockkrebs

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13. September 2018
Der erste Schritt bei der Therapie von Eierstockkrebs ist in der Regel eine Operation zur Entfernung des Tumors. Meist schließt sich eine Chemotherapie an.
  
12. Juli 2018
Durch die Chemotherapie kann es bei den Patientinnen zu Beschwerden wie Juckreiz oder dem Hand-Fuß-Syndrom kommen.
  
19. Februar 2018
Die Therapie von Eierstockkrebs bringt mitunter starke körperliche Veränderungen mit sich, die Auswirkungen auf das Sexualleben haben können.
  
19. Januar 2018
Margit erhielt 2012 die Diagnose Eierstockkrebs. Doch erst nach der Operation realisierte sie die Schwere ihre Erkrankung tatsächlich.
  
Diagnose Eierstockkrebs

Eierstockkrebs zeigt im Frühstadium i. d. R. keine Symptome. Deshalb wird er in vielen Fällen erst sehr spät diagnostiziert. Mögliche Symptome könnten u. a. Regelschmerzen, Störungen im Zyklus oder Blutungen nach der Menopause sein. In einem ersten Gespräch erfragt der Arzt Dauer, Art und Umfang der Symptome und ermittelt mögliche Risikofaktoren.

Mit einer Sonografie (Ultraschalluntersuchung) der Eierstöcke können bei Verdacht mögliche Geschwülste ausgemacht werden. Des Weiteren werden mit einer Blutuntersuchung mögliche Tumormarker ermittelt. Darüber hinaus kann mit einer Biopsie eine Gewebeprobe entnommen werden. Bei Verdacht auf Bildung von Metastasen werden Röntgen, Kernspintomografie oder die Computertomografie eingesetzt.

Welche Faktoren die Entstehung von Krebs bzw. Gewebsneubildungen verursachen, ist noch nicht vollständig erforscht. Aber es wird im Falle des Eierstockkrebses von einer Korrelation zwischen der Menge der Eisprünge und dem Auftreten des Tumors ausgegangen.

Darüber hinaus werden ein früher Eintritt der Periode und eine späte Menopause als begünstigende Faktoren angenommen. Kinderlosigkeit oder eine späte Schwangerschaft oder bestimmte Essgewohnheiten (fleisch- und fetthaltige Nahrungsmittel) könnten ebenfalls zur Entstehung des Eierstockkrebses beitragen.

Eine adjuvante Therapie ist diejenige, die auf eine Operation folgt. Dies könnte beim Eierstockkrebs z. B. die Chemotherapie sein. Der Begriff Adnexe ist der medizinische Terminus für die Eierstöcke und den Eileiter. Bei der Biopsie wird Gewebe für die Klassifizierung des Tumors entnommen. Ein Tumor kann gutartig oder bösartig sein. Gutartige Tumoren werden benigne genannt, bösartige maligne. Benigne Tumoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht ins umliegende Gewebe hineinwachsen. Metastasen entstehen, wenn sich ein Tumor durch Absiedlungen in Blut- oder Lymphgefäßsystem in andere Organe ausbreitet. Dann kann eine Hysterektomie nötig sein, bei der die Gebärmutter operativ entfernt wird.