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Ratgeber Eierstockkrebs

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30. Juli 2019
Die Rückkehr in den Alltag fällt nach einer Krebserkrankung mitunter schwer. Eine Rehabilitation kann helfen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu steigern.
  
29. Mai 2019
Mit 29 Jahren erhält die dreifache Mutter Bianca die Diagnose Eierstockkrebs. Gemeinsam mit ihrer Familie steht sie diese schwere Zeit durch.
  
09. April 2019
Die Chemotherapie ist neben der Operation einer der wichtigsten Therapiebausteine bei Eierstockkrebs. Hier gab es in den letzten Jahren Fortschritte.
  
13. September 2018
Der erste Schritt bei der Therapie von Eierstockkrebs ist in der Regel eine Operation zur Entfernung des Tumors. Meist schließt sich eine Chemotherapie an.
  
Therapie Eierstockkrebs

Während der Operation wird eine Biopsie des betroffenen Gewebes vorgenommen. Ist der Befund positiv, werden im weiteren Verlauf die Eierstöcke, das Bauchnetz, der Eileiter, Teile des Bauchfells und z. T. auch umliegende Lymphknoten entfernt.

Begleitende Therapiemöglichkeiten wären dann Strahlen-, Chemo- oder die Hormontherapie. Wobei in den meisten Fällen die Chemotherapie nach der Operation eingesetzt wird. Dabei wird eine Kombination aus mehreren Medikamenten (Zytostatika) eingesetzt. Diese sollen das Zellwachstum der Krebszellen hemmen, greifen allerdings auch die gesunden Zellen an. Dies kann u. a. zu Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Haarausfall führen.

Welche Faktoren die Entstehung von Krebs bzw. Gewebsneubildungen verursachen, ist noch nicht vollständig erforscht. Aber es wird im Falle des Eierstockkrebses von einer Korrelation zwischen der Menge der Eisprünge und dem Auftreten des Tumors ausgegangen.

Darüber hinaus werden ein früher Eintritt der Periode und eine späte Menopause als begünstigende Faktoren angenommen. Kinderlosigkeit oder eine späte Schwangerschaft oder bestimmte Essgewohnheiten (fleisch- und fetthaltige Nahrungsmittel) könnten ebenfalls zur Entstehung des Eierstockkrebses beitragen.

Diagnose Eierstockkrebs

Eierstockkrebs zeigt im Frühstadium i. d. R. keine Symptome. Deshalb wird er in vielen Fällen erst sehr spät diagnostiziert. Mögliche Symptome könnten u. a. Regelschmerzen, Störungen im Zyklus oder Blutungen nach der Menopause sein. In einem ersten Gespräch erfragt der Arzt Dauer, Art und Umfang der Symptome und ermittelt mögliche Risikofaktoren.

Mit einer Sonografie (Ultraschalluntersuchung) der Eierstöcke können bei Verdacht mögliche Geschwülste ausgemacht werden. Des Weiteren werden mit einer Blutuntersuchung mögliche Tumormarker ermittelt. Darüber hinaus kann mit einer Biopsie eine Gewebeprobe entnommen werden. Bei Verdacht auf Bildung von Metastasen werden Röntgen, Kernspintomografie oder die Computertomografie eingesetzt.